AIOTOIA engagiert sich seit 2008 für intelligente Fertigung und industrielle IoT-Lösungen.
Um den Nutzern während des großen Verkaufsevents ein reibungsloses Einkaufserlebnis zu gewährleisten, setzte die Plattform eine zentrale IT-Architektur ein, bestehend aus leistungsstarken Rack-Servern und verteilten Speicherservern. Dank der hohen Rechenleistung, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit der Server bewältigte das System Spitzenlasten von 120.000 Bestellungen pro Sekunde und erreichte während des gesamten Events einen unterbrechungsfreien Betrieb.
Die Serverarchitektur der Plattform basiert auf einem mehrschichtigen Bereitstellungsmodell, wobei der Kern in drei Hauptmodule unterteilt ist. Die Frontend-Zugriffsschicht nutzt 20 Hochleistungs-Rackserver (ausgestattet mit Intel Xeon Gold 6348 Prozessoren, 32 Kernen, 64 Threads und 128 GB Arbeitsspeicher). Lastverteilungstechnologie verteilt die Benutzeranfragen gleichmäßig auf die Serverknoten und verhindert so eine Überlastung einzelner Knoten. Die Server unterstützen zudem SSL-Beschleunigung und das HTTP/2-Protokoll, was die Seitenladezeit deutlich verbessert und es Benutzern ermöglicht, auch zu Stoßzeiten schnell Produkte zu durchsuchen und Bestellungen aufzugeben.
Die zentrale Geschäftsschicht bildet das Herzstück der Architektur und besteht aus 30 Dual-Prozessor-Rackservern (konfiguriert mit Intel Xeon Platinum 8375C Prozessoren, 40 Kernen, 80 Threads und 256 GB Arbeitsspeicher), auf denen die zentralen E-Commerce-Systeme (Auftragsverwaltung, Lagerhaltung und Zahlungsabwicklung) laufen. Die Server sind redundant ausgelegt und verfügen jeweils über zwei Netzteile und zwei Netzwerkkarten. Dies ermöglicht eine automatische Umschaltung bei Hardwareausfällen und gewährleistet so einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb. Während der Verkaufsaktion mussten diese Server hochfrequente Vorgänge wie Auftragserstellung, Lagerbestandssperrung und Zahlungsabgleich in Echtzeit verarbeiten. Dank ihrer leistungsstarken Multithreading-Fähigkeiten lag die Reaktionszeit für jeden Auftrag unter 0,3 Sekunden.
Die Datenspeicherschicht besteht aus 15 verteilten Speicherservern mit einem All-Flash-Array-Design (jeder Server ist mit 20 SSD-Festplatten à 4 TB ausgestattet, was einer Gesamtspeicherkapazität von 1,2 PB entspricht). Diese Server speichern große Datenmengen, darunter Produktdaten, Benutzerinformationen und Transaktionsdatensätze. Sie unterstützen ein verteiltes Dateisystem, das die Aufteilung und Speicherung von Daten auf mehrere Knoten ermöglicht. Dies verbessert die Lesegeschwindigkeit und gewährleistet die Datenintegrität durch mehrfache Datensicherung.
Während der Verkaufsaktion mussten die Speicherserver 80.000 Datenlese- und -schreibanfragen pro Sekunde verarbeiten können. Dank des reinen Flash-Speichers betrug die Latenzzeit bei Datenabfragen nur Millisekunden, sodass Kunden ihre Käufe nicht aufgrund von Ladezeiten abbrechen mussten.
Um Schwankungen im Datenverkehr zu begegnen, wurde eine Lösung zur elastischen Skalierung der Cloud-Server eingeführt. Mithilfe des Server-Cluster-Managementsystems werden die CPU-Auslastung und der Speicherverbrauch der Frontend-Zugriffsserver in Echtzeit überwacht. Sobald die Last einen Schwellenwert überschreitet, werden automatisch 10 bis 15 Backup-Cloud-Server gestartet, um die Rechenleistung zu erhöhen. Nach dem Ende eines großen Verkaufsereignisses werden ungenutzte Ressourcen automatisch freigegeben, um die Betriebskosten zu senken.
Darüber hinaus werden alle Server mit Virtualisierungstechnologie eingesetzt, wodurch die physischen Server in mehrere virtuelle Maschinen aufgeteilt werden, von denen jede unterschiedliche Geschäftsmodule enthält, um die Auslastung der Hardware-Ressourcen zu verbessern.
Während des großen Verkaufsevents bewährte sich diese Serverarchitektur hervorragend: Das tägliche Bestellvolumen überstieg 150 Millionen Transaktionen, die Zahlungserfolgsquote erreichte 99,98 %, die Systemreaktionszeit erhöhte sich im Vergleich zu normalen Tagen lediglich um 0,1 Sekunden und die Anzahl der Nutzerbeschwerden sank im Jahresvergleich um 70 %. Die hohe Zuverlässigkeit der Server gewährleistete nicht nur ein reibungsloses Einkaufserlebnis, sondern verhinderte auch erhebliche Verluste durch Systemausfälle.
Dieser Fall verdeutlicht den zentralen Wert von Servern der Enterprise-Klasse in Szenarien mit hoher Parallelität und großen Datenmengen. Ihre hohe Rechenleistung, redundante Architektur und flexible Skalierbarkeit bilden eine stabile und zuverlässige IT-Grundlage für E-Commerce-Plattformen und bestätigen die entscheidende Rolle von Servern als „Infrastruktur des digitalen Zeitalters“ – nur mit ausreichend leistungsstarker Hardware kann der reibungslose Betrieb der darüberliegenden Geschäftsprozesse gewährleistet werden.