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Der globale Markt für industrietaugliche Bildverarbeitungs-PCs wird auch 2025 weiter an Fahrt gewinnen. Laut dem neuesten Bericht von QYResearch erreichte der Markt 2024 einen Umsatz von 986 Millionen US-Dollar und soll bis 2031 auf 1,518 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 7,0 % von 2025 bis 2031 entspricht. Durch die tiefgreifende Integration von KI und 3D-Bildverarbeitungstechnologie in industrielle Anwendungen entwickeln sich industrietaugliche Bildverarbeitungs-PCs von traditionellen Inspektionswerkzeugen zum zentralen Steuerungselement intelligenter Fertigung und beweisen damit ihre starke Anwendungsdynamik in vielfältigen Bereichen.
In der neuen Energiewirtschaft haben sich bildverarbeitungsbasierte Industrie-PCs zum „allsehenden Auge“ der Qualitätskontrolle entwickelt. In den Hunderten von Prozessen der Lithiumbatterieproduktion erfassen sie mit Hochgeschwindigkeitskameras Tausende hochauflösende Bilder pro Sekunde und erkennen mithilfe von KI-Algorithmen selbst kleinste Kratzer oder Bläschen von nur 0,05 mm Größe. Dadurch wird die Fehlerquote bei der manuellen Inspektion von 5 % auf ein extrem niedriges Niveau reduziert und Sicherheitsrisiken von vornherein minimiert. In Produktionslinien für Photovoltaikmodule erkennen sie in Echtzeit Risse in Batteriezellen und Verpackungsfehler und gewährleisten so die Zuverlässigkeit von Produkten für neue Energien.
In der High-End-Fertigung ermöglicht Bildverarbeitungstechnologie präzisere Arbeitsabläufe. In der Chipproduktion nutzen industrielle PCs mit Bildverarbeitungstechnologie 3D-Bildsensoren, um räumliche Modelle zu erstellen und Roboterarme so zu steuern, dass sie Drähte haargenau verlegen und Verbindungen herstellen. Selbst bei Vibrationen in der Montagelinie oder wechselnden Lichtverhältnissen gewährleisten sie Reaktionszeiten im Millisekundenbereich und höchste Stabilität. In der Automobilfertigung verbinden sie mehrere Kameras und Roboterarme gleichzeitig, um Schweißpunkte präzise zu positionieren und Abweichungen bei der Bauteilmontage zu erkennen. Dadurch wird die Produktionseffizienz um mehr als 30 % gesteigert.
Die kontinuierlichen Fortschritte bei der Anpassungsfähigkeit an verschiedene Anwendungsbereiche sind ein Highlight der Branche. Industrielle Produkte mit ihren vollständig geschlossenen Metallgehäusen und lüfterlosen Kühlsystemen arbeiten auch unter rauen Bedingungen wie Staub und Vibrationen zuverlässig rund um die Uhr. Für spezielle Anwendungsfälle halten sie den hohen Temperaturen von 70 °C in Photovoltaik-Kraftwerken in der Wüste oder den strengen elektromagnetischen Anforderungen medizinischer Anwendungen stand. Der Aufstieg heimischer Hardwarehersteller befeuert dieses Wachstum zusätzlich. Prozessoren wie der Loongson 3A6000, kombiniert mit selbstentwickelten KI-Beschleunigungskarten, fördern technologische Unabhängigkeit und Leistungssteigerungen.
Derzeit ist im Markt eine beschleunigte technologische Integration und ein wachsendes Anwendungsspektrum zu beobachten. Die Integration von KI, Deep Learning und IoT-Technologien hat industrielle Bildverarbeitungssysteme mit leistungsfähigeren Funktionen für die komplexe Bildverarbeitung ausgestattet. Die zunehmende Verbreitung in kleinen und mittelständischen Unternehmen treibt das Marktwachstum weiter voran. Zukünftig wird die Branche der industriellen Bildverarbeitungssysteme durch den verstärkten Einsatz von 3D-Vision in der Roboterkollaboration und die Weiterentwicklung der internationalen Expansionsstrategien von Unternehmen noch größere Entwicklungschancen eröffnen.